Unter dem Motto “Gott liebt diese Welt“ fand an Himmelfahrt ein Familiengottesdienst in der evangelischen Kirche in Oberflockenbach statt. Er sollte draußen, hinter der Kirche im Freien stattfinden. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt. Es war zu kalt und zu nass, weshalb alle froh waren, dass wir in die Kirche umgezogen sind. Initiatoren waren die Kirchengemeinden Leutershausen, Groß-, Hohen- und Lützelsachsen sowie die Gastgeber aus Heiligreuz-Oberflockenbach. Musikalisch wurde der gemeinsame Gottesdienst von Kinderchören und Bläsern aus den genannten Gemeinden begleitet.
“Gott liebt diese Welt“
Pfr. Jan Rohland begrüßte die Besucher nach dem Eingangslied „Wie lieblich ist der Maien“ mit einer Anekdote: Seine Schüler hatten auf die Frage, welcher Feiertag in dieser Woche gefeiert werde, mit großer Mehrheit „Brückentag“ geantwortet. Da musste man Schmunzeln!
Im Predigtteil erinnerte Gesine von Klöden anhand zweier Suppengeschichten von Ursula Wölfel daran, wie wichtig es für eine christliche Lebensführung ist, den Blick immer wieder auf die Gemeinschaft mit anderen zu richten und gleichzeitig unsere Gebete vom Wind wie Schmetterlinge in den Himmel tragen zu lassen. Ganz so, wie die beiden Heuschrecken in der einen Suppengeschichte. Sie sitzen am Abend lieber wieder zusammen, statt ihre Zeit damit zu verschwenden, im „Weit- oder Hochhüpfen“ zu konkurrieren. Und wie der Schmetterling, der vom Wind davongetragen, seine Angst vorm Fliegen verliert. Das Predigtlied „Gott liebt diese Welt“ sowie das von den Kindern vorgetragene Lied „Meinem Gott gehört die Welt“ vertieften diese Botschaft noch einmal.
Zehn Minuten lang konnten die erwachsenen Besucher nun ihre Gebete auf Papierschmetterlingen notieren, während die Kinder Schmetterlinge aus Wäscheklammern und Muffinpapier bastelten. Einige der Gebete, aus Zeitgründen leider nicht alle, konnten am Ende von Pfr. Rohland vorgelesen werden. Sie drückten allesamt große Dankbarkeit und Gotteslob für die Schönheit der Schöpfung und unser gutes Leben aus.
Pfr. Rohland bedankte sich am Ende bei allen, die gekommen waren und zum Gelingen des Gottesdienstes beigetragen hatten! Ein herzlicher Dank ging besonders an die Bläser und Kinder mit Ihren LeiterInnen.
Nach dem Segen traten die Besucher trotz des kühlen Wetters in heiter beschwingter Stimmung den Nachhauseweg an, einige wünschten einander augenzwinkernd sogar einen schönen „Brückentag“. SG


