Mit einem festlichen Gottesdienst, musikalischer Begleitung durch den Kirchenchor und persönlichen Erinnerungen feierte die evangelische Kirche in Oberflockenbach ihr 90-jähriges Bestehen.
90 Jahre evangelische Kirche Oberflockenbach

Pfarrerin Mautner überreicht Herrn Röder ein Geschenk

Gemütliches Beisammensein im Gemeindehaus
Neun Jahrzehnte Kirchengeschichte, unzählige Lebensschritte der Gläubigen und viele persönliche Erinnerungen: Die evangelische Kirche in Oberflockenbach blickt auf 90 Jahre zurück.
Dieses besondere Jubiläum wurde mit einem Festgottesdienst gefeiert, der die Geschichte des Gotteshauses würdigte und zugleich die Menschen in den Mittelpunkt stellte, die mit ihm verbunden sind.
Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor, der mit seinen Liedern für einen feierlichen Rahmen sorgte.
Den Auftakt bildete der Einzug Pfrin. Nicole Mautners und der Ältesten mit Altarbibel und Osterkerze unter den Klängen der Orgel. Die anschließende Predigt legte die Offenbarung des Johannes, Kapitel 21, aus. Der biblische Text handelt von einem neuen Himmel und einer neuen Erde und von der Hoffnung, dass Gott bei den Menschen wohnen und alles neu machen wird.
Während der Predigt kamen Menschen zu Wort, die davon berichteten, was sie mit der Kirche verbinden.
Pfr.i.R. Gerhard Däublin erinnert sich besonders an ein Bild im Pfarrhaus in Rohrbach bei Heidelberg, in dem die Familie später lebte. Es zeigt die Grundsteinlegung der Kirche in Oberflockenbach. Sein Vater Otto Däublin hatte als damaliger Ortspfarrer den Bau der Kirche maßgeblich vorangetrieben, so dass sie am 25. Oktober 1936 nach nur siebenmonatiger Bauzeit eingeweiht werden konnte. Es folgten weitere Rednerinnen und Redner, Christian Rupp als Sohn des langjährigen Ortspfarrers Wilfried Rupp, Reiner Fath als Kirchenältester, Carola Meyer, die Vorsitzende des Fördervereins der Kirche, und eine Familie aus Wünschmichelbach. Prof. Dr. Peter Fath, der Hauptunterstützer des Fördervereins, ließ ebenfalls seine Grüße von einer Geschäftsreise entrichten.
Ein weiterer Programmpunkt war die Würdigung Lothar Röders, der für seine Mitarbeit an der Festschrift zum Jubiläum ein kleines Präsent als Dankeschön erhielt.
Nach dem Segen am Ende des Festgottesdienstes waren die Besucherinnen und Besucher zu einem Umtrunk im Gemeindehaus eingeladen. Dort bot sich die Gelegenheit, die Eindrücke des Gottesdienstes nachklingen zu lassen, Erinnerungen auszutauschen und miteinander auf das Jubiläum anzustoßen.

