Gemeindeversammlung in Heiligkreuz: Einhelliges Ja zum Erhalt des Geläutes

Die Menschen in Rippenweier wollen ihr Stunden- und Totengeläut auf der Garage des evangelischen Pfarrhauses in der Odenwaldstraße unbedingt erhalten. Das wurde auf der von Lothar Röder geleiteten Gemeindeversammlung am Sonntagmittag deutlich. 80 Bürgerinnen und Bürger waren gekommen - und machten deutlich, dass sie für den Glockenklang im Odenwaldortsteil kämpfen wollen.

Quelle: Evangelische Kirchengemeinde Heiligkreuz-Oberflockenbach
Der Glockenträger auf dem Dach der Garage des Pfarrhauses ist baufällig und muss saniert werden.
 
Die Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Gudrun Schmitt, stellte zunächst das Problem dar. Wie berichtet ist der Glockenträger auf dem Dach der Garage baufällig und muss deshalb dringend saniert werden. Doch dafür fehlt der Evangelischen Kirchengemeinde das Geld. „Von der Evangelischen Landeskirche Baden in Karlsruhe sind keine Gelder zu erwarten“, so Schmitt. Auch im Haushalt der Kirchengemeinde sieht es mau aus. Das Budget ist bereits verplant für die Sanierung der Kirche in Heiligkreuz, für die energetische Sanierung und die Vakanzsanierung des Pfarrhauses.

Der Kirchengemeinde liegt aktuell ein Angebot für die Renovierung des Glockenstuhls in Höhe von circa 6.000 Euro vor. Ein weiteres Angebot wurde angefordert. Allerdings ist noch nicht klar, ob auch die Garage saniert werden muss und was das dann kosten würde.

Kirchengemeinderätin Ulrike Seyrich sagte, der Zustand sei schon 2008 als bedenklich eingestuft worden. Planung und Bau könnten nur mit Genehmigung durch das Baureferat des Evangelischen Oberkirchenrats erfolgen, der Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit legt. Günter Seyrich brachte es auf den Punkt: „Karlsruhe hat kein Geld, wir haben kein Geld - aber Karlsruhe bestimmt.“ Ortsvorsteherin Anja Blänsdorf schlug vor, ein Spendenkonto für die Glocke einzurichten und eine Arbeitsgruppe zu bilden, die konkrete Vorschläge erarbeitet. Danach sollte nochmals eine Gemeindeversammlung einberufen werden. Die Arbeitsgruppe besteht aus den sieben Mitgliedern Anja Blänsdorf, Ralf Fath, Peter Weigold, Rolf Krämer, Christian Rupp, Werner Weygoldt und Reiner Fath.

Gerald Schmitt schlug vor, den nächsten „Freiwilligen Gemeindebeitrag“ für den Erhalt der Glocke zu verwenden. Und Peter Weigold sagte spontan zu, dass die Sängervereinigung Rippenweier einen Teil der Einnahmen aus dem Adventskonzert (am Mittwoch, 13. Dezember, ab 19 Uhr) für die Glocke spenden wird.

Inzwischen wurden auch mehr Details über die Glocke selbst bekannt. Sie stammt aus dem Jahr 1951 und wurde von der Firma Bachert aus Kochendorf gegossen.
 
vmr / WN vom 7.11.2017/S. 10
 
Möglichkeit zum Spenden
 
 
Kirchengemeinde Heiligkreuz-Oberflockenbach im Internet

Quelle: wikipedia
Quelle: rss

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